Zum Schaffensprozess

„Meine Bilder entstehen zuerst im Kopf. Bevor ich zum Pinsel greife, sehe ich das fertige Werk vor mir. Die Hände haben dann das auszuführen, was ihnen der Kopf vorgibt, die Augen haben zu kontrollieren, ob das Ergebnis meinen inneren Vorstellungen entspricht. Kurz: Erst wenn ich weiß, wo mein Ziel ist, suche ich nach einem Weg“. (Wout Wolters)

Abstraktion ist ein zentrales Thema und die bevorzugte künstlerische Darstellungsweise Wout Wolters. Sie findet sich in allen Werkgruppen.

Als Inspirationsquelle dient Wout Wolters häufig Literatur, denn Texte formen sich zu Bildern. So sind Kapitel aus der Schöpfungsgeschichte, Szenen aus Goethes Faust oder Gedichte von Rainer Maria Rilke oft Ausgangspunkt seiner künstlerischen Arbeiten, vor allem in den Werkgruppen „Genesis“, „Märchen und Mythen“.

„Ausgehend von einem vorgegebenen Titel und einem meist gegenständlichen Motiv sind meine Bilder immer eine abstrakte Wiedergabe. Ihre Titel sind für den Betrachter auch immer ... Schlüssel zum Dargestellten“. (Wout Wolters)

„Kreativität“ – was haben wir heute nur aus diesem Begriff gemacht? Was machen wir mit unserer Sprache? Mit „kreativ“ wird mittlerweile offenbar jedes Ergebnis einer spontanen, unreflektierten Handlung qualifiziert – dabei ist es häufig nur eine Entschuldigung für Nonsens!